Evaluation des Landesprogramms STÄRKE
Programm STÄRKE
Das Programm zur Stärkung der Elternkompetenzen (STÄRKE) wurde mit dem Ziel der Förderung der Eltern- und Familienbildung in Baden-Württemberg entwickelt. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung eines landesweit bedarfsgerechten Netzes von Eltern- und Familienbildungsveranstaltungen, der Ausbau der Kooperation zwischen Jugendamt, Bildungsträger und professionellen Diensten in diesem Zusammenhang sowie eine generelle Betonung des Stellenwerts solcher Bildungsangebote.
Eine ausführlichere Beschreibung findet sich auch auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Familien und Senioren.
Evaluation STÄRKE
Die Evaluation des baden-württembergischen Programms STÄRKE zur Förderung von Elternkompetenz zielt schwerpunktmäßig auf Fragen nach
- der Inanspruchnahme von Elternbildungsangeboten und der Bedeutung des Gutscheins in diesem Zusammenhang,
- der Unterstützung von Eltern in besonderen Lebenssituationen sowie der Organisation und Ausgestaltung entsprechender Maßnahmen und
- der Vertiefung der Zusammenarbeit von Jugendämtern, Bildungseinrichtungen und anderen professionellen Diensten zum Zweck einer effektiven Umsetzung.
Die Inanspruchnahme von Elternbildungsangeboten wird auf der Grundlage statistischer Analysen zu den Abrechnungsbögen der Jugendämter (Gutscheine und Angebote für Familien in besonderen Lebenssituationen) untersucht. Im Fokus stehen u.a. die Anzahl der eingelösten Gutscheine, die thematische Ausrichtung der durchgeführten Kurse, die durch die Angebote für Familien in besonderen Lebenssituationen angesprochenen Zielgruppen sowie die beteiligten Bildungsveranstalter.
Die weiteren Untersuchungsaspekte werden im Rahmen der Befragung von Eltern, der Jugendämter, der Bildungsveranstalter sowie der Kursteilnehmer/innen eruiert (multiperspektivische Betrachtung). Die Auswertung der Daten erfolgt inhaltsanalytisch (offene Fragen) bzw. mittels statistischer Datenanalysen.
Erweiterungsstudie "offene Treffs"
Empirische Studien belegen die heterogene Nachfrage und Nutzung von Elternbildungsangeboten. Gerade Familien in besonders belasteten oder prekären Lebenslagen werden oftmals nicht erreicht. Derartige Befunde werfen Fragen nach der Gestaltung der Zugänge in der Eltern- und Familienbildung sowie nach Gestaltungsmomenten, die den Zugang zu Bildungsangeboten erleichtern auf.
Ansprechpartner
Institut für Erziehungswissenschaft,
Abteilung Sozialpädagogik
Projektleitung:
Projektmitarbeit:


